Workshop

Umgang mit hohen Grundwasserständen

Planen, Bauen, Vorsorgen

Workshop

Umgang mit hohen Grundwasserständen

Planen, Bauen, Vorsorgen

Hohe Grundwasserstände können zu Nutzungseinschränkungen und Schäden an Gebäuden, Nutzflächen und Infrastrukturen führen. Sie sind zeitlich und räumlich nicht zwingend an eine Hochwassersituation im Oberflächengewässer gekoppelt, wie es beispielsweise aktuelle Untersuchungen in sächsischen Einzugsgebieten zeigen. Klimaänderungssignale deuten zudem darauf hin, dass zukünftig mit einer Häufung von hydrologischen Extrem-Situationen zu rechnen ist.

Dies zeigt, dass auch Hochwasserereignisse im Grundwasser verstärkte Aufmerksamkeit erfordern und den damit verbundenen und möglicherweise in Zukunft steigenden Risiken und Schäden wirkungsvoll entgegnet werden muss.

Der Workshop will praxisnah Probleme hoher Grundwasserstände und deren Lösungsansätze thematisieren.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen neben fachlichen, rechtlichen und versicherungsrelevanten Fragestellungen die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser aufgegriffen werden. Ein dritter, stärker praxisorientierter Teil widmet sich einerseits Schäden, die durch hohe Grundwasserstände bewirkt werden können, andererseits geeigneten, baulichen Schutzmaßnahmen. Zum Abschluss wird eine Besichtigung von 'Grund-)hochwasser'-Schutzmaßnahmen in der Dresdner Innenstadt angeboten.

Ausrichter des Workshops sind das Institut für Grundwasserwirtschaft der TU Dresden, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Ziel der Veranstaltung ist es, 'Grundhochwasser'- Spezialisten aus Wissenschaft, Planungsbüros und Behörden mit Vertretern des Versicherungswesen, der Immobilienwirtschaft, der Architektur und des Bauwesens ins Gespräch zu bringen.

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